Mein Laufjahr 2016

Resümee… Oder wie fange ich an. Wie hat es überhaupt angefangen? Will ich Zahlen und Fakten oder doch lieber Eindrücke und Emotionen?

Fangen wir mit den Fakten an.

Mein Trainingsbericht liest sich ziemlich gut: 117 Trainingseinheiten (darunter drei Wettkämpfe) mit insgesamt 1493km und fast 124 Stunden auf dem Asphalt, dabei habe ich knapp 80.000 Kalorien verbrannt.

Aber was verbirgt sich hinter den Zahlen? Nun zum einen habe ich dieses Jahr eine gute Steigerung der zurückgelegten Distanz pro Einheit vollbracht – von ursprünglich 10km auf 19km. Zum anderen konnte ich wirklich einige Einheiten mit meinen Zwillingen im Jogger unternehmen. Gerade das war eines der Highlights, es macht wirklich sehr viel Spaß die beiden auf der gesamten Strecke vor mir her zu schieben. Auch wenn ich dafür vorerst einmal meine Strecke optimieren musste (reiner Asphalt / Beton, kein Schotter oder unwegsames Gelände), aber das war und ist es Wert. Und dann meine drei Wettkämpfe: Melibokuslauf -> super!; Fischerfestlauf -> begeistert!; Jog And Rock -> Hammer! Gerade diese Wettkämpfe mit der dortigen Atmosphäre sind einfach toll. Die Anzahl der Teilnehmer in einem kleinen, überschaubaren Rahmen – tolle, herausfordernde Strecken, die man sonst so nicht läuft. Nun hoffe ich, dass in 2017 der eine oder andere Lauf noch hinzukommen kann und ich ggf. wieder in Begleitung dort aufschlagen werde.

Doch es gab nicht nur Hochs – zwei Erkältungen haben mich dieses Jahr jeweils für ein paar Wochen außer Kraft gesetzt und mir eine Zwangspause zur Erholung verordnet. Hier bin ich gespannt, ob und wie ich das ggf. in 2017 verhindern kann. Vielleicht bei den ersten Anzeichen doch gleich etwas kürzer treten? Auf jeden Fall versuchen besser auf meinen Körper zu hören! Und ich habe gelernt etwas entspannter zu sein, wenn ich mal nicht laufen kann. Alles wird sich fügen! Und es wird immer eine Möglichkeit geben zu laufen. Flexibilität was Strecke und Zeitpunkt angeht sind im Moment mehr denn je gefragt.

Und das war’s? Naja nicht ganz. Fast zwei paar Schuhe sind dieses Jahr drauf gegangen. Und im Januar wird es Zeit werden für ein paar neue (plus ein paar andere Kleinigkeiten…). Und vor allen Dingen wird es jetzt Zeit meine Planung für 2017 vorzunehmen! Dazu aber bald mehr…

Laufmonat Dezember 2016

Im Dezember ging es wieder etwas besser. Die Feiertage konnte ich gut nutzen und mit den Kids im Zwillingsjogger meine morgendlichen Runden drehen. Da ich ersteinmal wieder im Aufbau bin, habe ich die Distanz etwas verkürzt und bin auf 16km gegangen, dies passt ziemlich gut zu 1:30h, die ich Zeit habe.

Dezember:   96km ( 6 Einheiten -> 16,0km Ø, Running-Index: 56)

Nun bin ich gespannt wie der Januar werden wird. Die Wettervoraussichten sind nicht so rosig. Neue Schuhe mit mehr Grip für den Schnee, der gemeldet ist?

Projekt Mini Hopfengarten

Dem größten zusammenhängenden Hopfenbaugebiet der Welt – der Hallertau – werden wir damit zwar nicht Konkurrenz machen, aber immerhin haben wir unsere Pflanzen direkt von dort bekommen. Doch wie kam es dazu:

Viele Besuche in der Heimat meiner Frau zu verschiedenen Jahreszeiten ließen mich mit den Jahren so ziemliche alle Zustände des Hopfenanbaus bis hin zur Ernte erleben. Und da wir zu Hause ein optimales Klima und Boden für den Anbau haben, dachten wir uns, dass ein kleiner Hopfengarten eine tolle Sache für unser Haus und Hof wäre. Nun wollten wir aber keine acht Meter hohen Stämme mit Drahtseilen durch den Garten spannen. Ein paar Monate ruhten die Gedanken bis es in Richtung meines Geburtstages ging und ich den Wunsch äußerte, dass dies doch ein tolles Geschenk wäre. So entstand die Idee, dass man dies auch in kleiner mit nur einem Stamm, etc. realisieren könnte. Gesagt getan, ein paar Krizzeleien aufs Papier gemalt und versucht herauszufinden, wo man die Materialien herbekommen kann.

Hopfengarten Skizze

Was brauch man also alles? Die Materialliste:

  • Pflanzen
    • 4x Hallertauer Perle
  • Fundament
    • 1m 200er KG Rohr
    • 200 Liter Fertigbeton
    • 1 Eimer grober Kies
    • 2 Eimer feiner Kies
    • 1m Baustahl 8-10mm
  • Konstruktion
    • 5m Rundholzpalisade 18cm Durchmesser (Douglasie oder anderes Holz mit hohem Harzanteil)
    • 2x 2m Vierkantholz 6x6cm
    • 30cm Vierkantholz 6x6cm
    • ~20cm Lochblechstreifen
    • 1x Stockschraube 10×80 plus Hutmutter und Scheibe
    • 2x Winkeleisen 1x4x4cm
    • diverse Schrauben
    • 30x30cm Dachfolie (EPDM)
    • 30m Drahtseil 5mm
  • Sonstiges
    • Planungszeit: ca. 6 Stunden
    • Arbeitszeit: ca. 24 Stunden
    • Bestellung, Lieferung ca. 3 Monate
    • Kosten: rund 250,- Euro gesamt
      • 50,- Fundament
      • 170,- Holz
      • 20,- Draht, Schrauben, etc.

Dass die Materialbeschaffung das schwerste werden würde, hätte ich nicht gedacht.

Liebe lokale Geschäfte, Unternehmer und Handwerker, nur meckern, dass nie regional gekauft und beauftragt wird, hilft nicht. Ihr müsst auch mal auf Anfragen antworten!

Sagen wir so: Die Wahlbeteiligungen sind höher als meine Antworten, die ich erhalten habe. Dennoch konnte ich nach rund fünf Wochen endlich meinen Auftrag für ein Rundholz 18cm x 5m in Auftrag geben und mit meinem Fundament anfangen. Für dieses habe ich zuerst ein kleines Loch in den Garten gebuddelt: 1,2m tief – 50cm x 50cm. Für das sollte man je nach Boden gut zwei bis drei Stunden Zeit einplanen. Wenn ihr was anderes als lehmigen Mutterboden habt, könnt ihr es direkt lassen, denn dann wächst kein Hopfen.

Hopfengarten Fundament ausgehoben

Danach kam die Vorbereitung der Halterung. Hierfür habe ich ein 1-Meter-Kanalgrundrohr mit 20cm Durchmesser aus einem Spezialmarkt organisiert, welches ich mit zwei Baustahl Eisen durchbohrte.

Hopfengarten Rohr

Dies wurde mittig und lotgerecht in das Loch eingebracht und gleich mit etwas Kies fixiert. In die Mitte wurde als Drainage grober Kies eingefüllt. Der Plan ist, dass das Rundholz auf der Drainage sitzt und von den Eisen gehalten wird. So soll verhindert werden, dass Wasser dauerhaft den Stamm beschädigen kann.

Hopfengarten Fundament vorbereitet

Hopfengarten Drainage

Als nächstes wurde das Loch dann wieder verfüllt. Hierzu 200 Liter Fertigbeton anrühren, einfüllen und fest verstampfen. Dabei immer wieder prüfen, dass das Rohr senkrecht in alle Richtungen bleibt. Hierfür sollte man alleine auch rund 2-3 Stunden einplanen.

Hopfengarten Fundament betoniert

Ich habe rund 20 Zentimeter Platz nach oben gelassen, um später wieder Erde darüber zu füllen, so dass man weder von dem Fundament noch später von dem Rohr etwas sehen kann. Rohr und Rasenkante sollten also auf gleicher Höhe sein, keinesfalls darf das Rohr aber darunter liegen, da sonst immer Wasser hineinlaufen würde. Das ganze nun gut aushärten lassen.

In der Zwischenzeit – die Lieferung des Rundholzes dauerte ein paar Wochen – habe ich die Aufhängung fertig gemacht. Für diese habe ich die 2 Vierkanthölzer in der Mitte so ausgesägt /gefräst, dass sie exakt ineinander, rechtwinklig liegen. Dadurch ein Loch für die Stockschraube. Das kleine Vierkantholz wird an einer Seite so ausgefräst, dass die Hutmutter darin Platz hat, es dient quasi als Deckel. Auf der anderen Seite werden 5mm Nuten über Kreuz eingesägt, so dass die Drahtseile durchgeführt werden können. Dieses Vierkant wird mittig auf die beiden großen Vierkant aufgesetzt und mit den beiden kleinen Winkeln festgeschraubt. Diese Winkel dienen lediglich dazu das Vierkant zu halten und müssen deswegen nicht stabil sein. Die Dachfolie wird rund mit einem Durchmesser von gut 20cm ausgeschnitten und mittig ein kleines Loch zum Durchführen der Schraube vorgesehen. An den Enden der großen Vierkanthölzer werden schräg kleine Nuten eingesägt, hier sollen die Drahtseile nach unten geführt werden. Die Lochblechstreifen werden so geschnitten, dass die Drahtseile durch ein Loch durchgeführt werden können und über dieser schrägen Nut an der Oberseite festgeschraubt. Somit kann man die Seite später leicht über das Mittelstück spannen, bei schweren Gewichten sind sie allerdings noch leicht beweglich.

Nachdem der Stamm geliefert und mit ein paar Leuten in die Röhre eingesetzt ist, kann mit der Konstruktion begonnen werden. Als erstes mittig un den Stamm ein kleines Loch vorbohren, die Stockschraube eindrehen, die Folie darauf legen. Die beiden Vierkant auf die Schraube setzen und mit der Hutmutter fest schrauben. Darauf das kleine Vierkant platzieren und mit den Winkeln fixieren. Nun die Drahtseile darüber legen und an den Seiten herunter führen. Alles mittig ausrichten und fixieren.

Nun noch vor dem Winter den Hopfen einpflanzen und vor dem ersten Frost auf ca. 30cm kürzen.

Im Frühjahr sollten dann an jeder der vier Seiten mindestens drei Hopfenranken wachsen, die dann an die herunterhängenden Drahtseile angedreht werden. Dazu dann aber im Frühjahr mehr! Jetzt bin ich erst einmal froh, dass die Grundkonstruktion steht!

Laufmonat November 2016

Ich glaube Off-Season nennt man das. Naja zumindest sage ich mir das aktuell. Auch im November hat mich eine kleine Magen-Darm-Infektion zu einer Pause gezwungen und diese habe ich zur vollständigen Regeneration etwas ausgeweitet. Mal etwas tiefer in meinen Körper gehört und verstanden, dass er aktuell ein wenig Ruhe brauch. Also Schuhe im Schrank gelassen und einfach mal drei Wochen lang nichts gemacht.

So langsam fängt es wieder an zu kribbeln. Ich weiss nur noch nicht, ob Laufband oder Straße? Bei den Temperaturen aktuell eher Laufband, aber die frische Luft reizt und der Gedanke an 20km auf dem Band sind nicht reizvoll.

 

November:   38km ( 2 Einheiten -> 19,0km Ø, Running-Index: 57)

Laufmonat November 2016

Dezember wird wieder – da bin ich zuversichtlich!

Apfelkuchen

Apfelkuchen
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
4 Baby-Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
30 Minuten 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Baby-Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
30 Minuten 10 Minuten
Apfelkuchen
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
4 Baby-Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
30 Minuten 10 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Baby-Portionen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
30 Minuten 10 Minuten
Zutaten
Trockene Zutaten
Feuchte Zutaten
Füllung/Belag
  • 1/2 Stück Apfel Backapfel
Rezept Hinweise

Benötigt wird eine 16cm Springform.

Backofen auf 200 Grad Ober- Unterhitze vorheizen.

Apfel schälen und in sehr (wirklich richtig) dünne Scheiben schneiden - man sollte hier fast durchschauen können. Kokosöl schmelzen. Währenddessen die Trockenen Zutaten miteinander vermischen. Die restlichen Feuchten Zutaten zum Kokosöl geben und gut verquirlen. Die Feuchten Zutaten langsam zu den Trockenen geben und gut miteinander vermischen.

Springform einfetten. Eine dünne Schicht Teig in die Form einfüllen, dann mit einer dünnen Schicht Apfel bedecken. Danach wieder Teig, Apfel... Bis der Teig aufgebraucht ist. Zum Schluss noch eine dünne Schicht Apfel auf den Teig legen und für ca. 35 Minuten in den Backofen.

In der Form erkalten lassen. Im Vergleich zum Bananenkuchen ist dieser hier schon näher an einem richtigen Kuchen dran, bekommt aber trotzdem noch eine leicht klebrige Konsistenz und kann gut von Kleinkindern selbst gegessen werden.

Apfelkuchen

Schmeckt übrigens auch der Mama! ;-)

 


 

Inspiriert von diesem Rezept bei Hebamme Zauberschön.

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