Fischerfestlauf 2017

5. August 2017

Diesmal ist die ganze Familie am Start. Meine Frau mit Neffe auf den 4km Jedermannstrecke (Nichte ist leider aufgrund von Fußproblemen ausgefallen), ich auf den 10km Hauptlauf und Eltern, Schwester und Schwager sowie meine beiden Kleinen als Zuschauer.

Da der Jedermannslauf bereits um 15:00 Uhr startet mussten wir den Mittagsschlaf der Kinder etwas verlegen und waren bereits um 12:30 Uhr in Gernsheim angekommen. Mit dem Kinderwagen ging es dann schon mal langsam auf die spätere Laufstrecke und 2 Stunden spazieren gehen. Ich kam dann gegen 14:50 Uhr mit den beiden Kleinen im Stadion an wo gerade die Aufstellung für die 4km Läufe losging. Noch schnell ein paar Fotos gemacht und dann einen kurzen Augenblick warten bis nach 24 Minuten meine Frau ins Ziel kam und weiter 4 Minuten später mein Neffe. Beide waren recht zufrieden mit ihren Zeiten. Nun hieß es die Kids beschäftigen bis es um 17:00 Uhr für mich losging. Von den 7km Walkern und den Schülerläufen hielten die beiden noch nicht sehr viel. Spannender war da schon die Hüpfburg und die große Rasenfläche.

16:50 Uhr Aufstellung nehmen. Aus dem Augenwinkel habe ich glaube ich zwei Reihen vor mir den @sebi_runs vom #twitterlauftreff gesehen aber da waren schon die letzten Sekunden vor dem Start angebrochen und er war dann so schnell weg, dass ich keine Chance mehr hatte ihm zu folgen. Es folgte eine Runde im Stadion und dann ging es die gewohnte Strecke hinaus auf den Deich und ab in Richtung Innenstadt. Wie immer beim Fischerfestlauf gibt es ordentlich Stationen mit Duschen und Getränken, die Versorgung ist echt Top! Der Puls war auch recht schnell auf Wettkampfstimmung und ich versuchte mein Anfangstempo (4:17 / 4:19) zu halten was mir aber nicht ganz gelang. Hier machte sich mein Mittagessen und der Abend zuvor etwas bemerkbar – Grillen scheint nicht das Optimale zu sein … Dennoch konnte ich an der Gruppe Anschluss halten und wir drehten unsere drei Runden in der Innenstadt immer angefeuert von den vielen Menschen, die hier am Rand stehen und applaudieren. Meine langen Läufe gewohnt vergingen die 7km wie im Flug und wir durften schon wieder zurück auf den Weg ins Station. Da mein puls weiterhin bei 160bpm geblieben war, konnte ich es etwas riskieren und noch ein wenig mehr Gas geben, um die 4:35er Zeiten in der Innenstadt wieder aufzuholen. Ganz abgesehen von dem tollen Schlusssprint auf der Zielgeraden. Leider musste ich recht schnell wieder weg, denn gegen 18:00 Uhr ist Abendessenszeit für die Kids. Aber ein kurzes „Hallo“ für , die ich gerade ins Ziel flitzen sah, hatte ich noch übrig.

Mit 44:29 (4:26er Pace) zwar etwas langsamer als letztes Jahr aber dafür 2 Plätze besser in der AK M40 (Starter 409 / Gesamtplatz 57 / Gesamt Männer 52 / Altersklasse 6) und damit eigentlich recht zufrieden. Denn die Strecke schien dieses Jahr insgesamt etwas langsamer gewesen zu sein (oder länger?), denn durch eine Straßensperrung vor der Innenstadt, musste man durch einen kleinen Park laufen. Der Erste hatte mit einer 3:15er Pace zwar deutlich die Nase vorne aber im Vergleich zum Vorjahr mit 3:06er Pace auch deutlich an Zeit verloren!

Danach ging es dann noch lecker Belgische Pommes, Bratwurst und Waffeln futtern. Das schmeckt der ganzen Familie – und nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

Laufmonat Juli 2017

Der Juli war geprägt von Kontinuität und meinem ersten kleinen Duathlon (Run-Swim-Run) zur Monatsmitte. 7km zum Schwimmbad nach Jugenheim gelaufen, dort in 20 Minuten 500m Brust geschwommen und dann 6km wieder zurück gelaufen. Fürs erste Mal war das eigentlich ganz witzig und lief recht gut. Auch wenn ich beim Schwimmen mehr erhofft hätte – mein Vorbereitung am Abend davor mit vier Trainingsvideos wie man perfekt krault, hätten eigentlich reichten sollen. Im Becken sah dass dann aber anders aus. Ich hab im Gegensatz zu den anderen Schwimmern mehr Wasser geschluckt, ganz viel Schaum geschlagen und nach 25m den ersten krampf in der Wade gehabt so dass ich beinahe auf die Hilfe der Bademeisterin angewiesen wäre. Also zurück zum Brustschwimmen und erstmal versuchen hier über Wasser zu bleiben und sich mit dem Element vertraut zu machen. Ich habe noch keine Ahnung wie ich zum Kraulen kommen soll aber ich hoffe für die 380m in 15 Minuten beim Datterich in Darmstadt sollte es reichen…

Juli:      219km (13 Einheiten -> 18,3km Ø, Running-Index: 59)

Im August dann der Fischerfestlauf – schnelle 10km und zumeist sehr heiß!

Laufmonat Juni 2017

Im Juni gab es zunächst eine Fortführung der langen Läufe, die sich zeitlich eigentlich ganz gut in meinen Tages- bzw. Abendablauf einplanen lassen. Auf meinen ersten 30km Lauf direkt zum Start des Monats folgten in Vorbereitung auf den Melibokuslauf dann noch eine kurze Einheit hinterher und ab der Monatsmitte dann in regelmäßigen Abständen die normalen 21km. Das Wetter an sich war zumeist gut und ich bin nur einmal richtig nass geworden bei einem abendlichen Gewitterlauf.

Juni:      192km ( 9 Einheiten -> 21,3km Ø, Running-Index: 60)

Im Juli dann mal dieses Run-Swim-Run probieren. Evtl. steht bald ein Triathlon ins Haus…

Melibokuslauf & Berglaufdouble

Melibokuslauf

Sonntag 11.06.2017 09:00 Uhr war Anreise zum 48. Melibokuslauf in Alsbach-Hähnlein. Wie ich erfahren durfte ist der Lauf einer der ältesten Volksläufe in Deutschland und das direkt vor der Haustür. Die letzten beiden Jahre habe ich mich nur an die 10km Strecke gewagt und nun weiß ich auch warum das gut war. Doch dazu gleich mehr. Vorab: Wir haben strahlendes Wetter und bereits jetzt schon 20 Grad. Optimale Bedingungen und kein Vergleich zum Vorjahr, wo es quasi nur geregnet hat. Mit meiner Anmeldung (wieder für das Team #twitterlauftreff) scheine ich nicht zu spät gewesen zu sein, bei insgesamt gut 300 Startern.

Um 10:00 Uhr soll der Start sein, also noch ein wenig Zeit sich mit ein paar netten Leuten zu unterhalten. Martin von Löwt für mehr Zeit war wieder in seinem Löwenoutfit am Start. Matthias, ein anderer #Twindaddy von unserem Naturspieltreff kam überraschend auf mich zu – aber auch er war ohne seine Kids am Start. Thomas von den Early Birds Alsbach habe ich leider nicht gesehen, dennoch nach ihm Ausschau gehalten. Und Fabienne aus meiner Twitter-Timeline kam kurz vor dem Start noch auf mich zu und hatte mich in der Menge erkannt.

Nachdem um 10:10 Uhr dann die technischen Probleme beseitigt waren, ging es an den Start. Wie auch bei der 10km Strecke läuft man als erstes vom Sperbergrund in Richtung Alsbach Schloß, hier bereits am Anfang mit einigen knackigen Steigungen. Leider ist die Strecke an einigen Stellen sehr eng, so dass diejenigen, die sich etwas übernommen haben, die anderen Läufer hier ziemlich blockieren. Wer das aber kennt, kann sich recht gut vorne einordnen und direkt mit loslaufen. So war auch in einer Gruppe, die gut voran kam. Angeführt von unserem Berglöwen. Nach gut einem halben Kilometer hatte ich dann auch bereits mein erste Energy-Gel vernichtet. Nicht dass es mir etwas gebracht hätte, aber es war auch gut zu sehen, wie es aus dem Gürtel rutschte und durch die Menge an Läufern geschossen wurde um dann den Hang herunter zu fliegen. Gut – das letzte verbleibende besser einteilen und den Gürtel etwas enger schnallen. Kurz darauf musste ich dann zusehen, wie Martin sich bäuchlings über einen Stein stolpernd in die Brennesseln warf, er war aber gleich wieder auf deinen Beinen und es schien nicht viel passiert zu sein. Aus seinem Laufbericht musste ich später allerdings lesen, dass es nicht der letzte Sturz war. Kurz vor dem Alsbacher Schloß setzte ich mich allerdings von der Gruppe ab und gab dann in Richtung Auerbacher Schloß auf dem Commoder Weg etwas mehr Gas. Meine Trailschuhe hatten richtig guten Grip und es lief echt spitze. Am Abzweig 10 / 20 km hörte ich von hinten noch Matthias „Viel Erfolg!“ rufen – er musste sich gut vorgekämpft haben. Jetzt wurde es bedeutend ruhiger, das Feld der 20iger zog sich weiter auseinander und ich hatte meist nur so um die fünf bis zehn Läufer um mich herum. Der Stich vom Auerbacher Schloß Parkplatz auf den Herrenweg trennte dann aber nochmal einiges auf – der hat es ganz schön in sich! Von dort ging es nun konstant weiter bergauf, mal mehr mal weniger Steigung. Die Wege wurden teilweise enger und richtig trailig. Ich konnte mein Tempo bei den Steigung gut konstant halten (ca. 6:30m/km) und musste keine einzige Gehpause einlegen.

Die Spitze war erreicht und gut die Hälfte der Strecke geschafft, kurz vorher bei ca. Kilometer 9 hatte ich mir dann mein Squeezy Bananengel gegönnt – aber Moment: Warum nur die Hälfte? Da ich die 20km ja noch nie gelaufen war, wusste ich nicht was noch auf mich zukommt und ich versuchte weiterhin Kräfte zu sparen auch wenn es jetzt erstmal richtig schnell auf der Straße bergab ging. Vorbei an den Helfern des DRK Alsbach dann nach einigen heftigen Kurven wieder in den Wald und weiter bergab. Und dann… bergauf, ok – ein ziemlich harter Wechsel aber ich hatte noch genug Kraft und konnte das leicht mitmachen. Dass es so allerdings noch drei bis viermal passieren sollte, hätte ich nicht geglaubt und das ist auch der große Unterscheid zwischen dem 10er und dem 20er. Beim 10er geht es einmal hoch (mit etwas flach zwischendrin) und dann runter – fertig. Der 20er ist dagegen eine richtig heftige Berg- und Talfahrt. Dennoch war die Strecke super und auch der Endspurt ins Ziel war einfach nur Hammer gut. Meine vielen langen Distanzen im Training hatten mich hier gut abgehärtet so dass ich noch mit viel Kraft recht gut ins Ziel rennen konnte. Dieses Jahr ohne Sturz!

Zielzeit: 1:37:30 auf 19,85km und 887hm und damit 37. bei den männlichen Startern (40. Gesamt) und Platz 5 der Altersklasse (von 14).

Polar und Strava sind sich da übrigens alle nicht ganz so einig, vermutlich liegt dies aber an dem teilweise schlechten GPS Signal der Uhr. Nach der obligatorischen Erfrischung und Dehnung ging es dann noch zu Fuß die Strecke zurück in die Melibokushalle, etwas essen (#KuchenSollstDuSuchen!) und ein wenig Siegerehrung schauen.

Fazit: 20km sind definitiv kein Zuckerschlecken aber von der Strecke her es absolut Wert und ich möchte hier nächstes Jahr wieder dabei sein.

Berglaufdouble

Der Melibokuslauf und der Franksteinlauf bilden hier in der Gegend zusammen das sogenannte Skinfit Berglaufdouble. Aus beiden langen Läufern werden anhand der Siegeszeiten und Laufzeiten Punkte errechnet und anhand dieser die Gesamtsieger ermittelt. Dass es für mich für diesen nicht reicht, war mir von vornherein klar. Allerdings mit 446,82 von 600 möglichen und einem 11. Platz bin ich sehr zufrieden.

Laufmonat Mai 2017

Spontanität war gefragt im Monat Mai. Oftmals tolles Wetter aber auch Regentage haben es nicht gerade leicht gemacht den optimalen Tag zu wählen, um ein wenig auf die Straße zu kommen. Dennoch mit über 200 Kilometern einer der wohl besten Monate bisher. Und viele Läufe sehr entspannt mit einem tollen niedrigen Puls. Was mir besonders Freude bereitet hat, waren die Läufe mit der ganzen Familie – Frau mit Kindern im Fahrradanhänger und ich Laufend unterwegs. So haben wir fast jeden Sonn- und Feiertag morgens verbracht. Zur Belohnung ging es dann meist bei bestem Wetter zu diversen Vereinen auf eine Bratwurst mit Pommes: 21.05.2017 Volksradfahren des RVS Hähnlein / 25.05.2017 Vatertagsgrillen bei den Freunde des Hundesport e.V. Hähnlein

Zum Abschluss des Montas dann noch eine für mich mittlerweile sehr kurze Einheit: 7km beim Westwaldlauf auf dem Telekom Campus in Darmstadt. Mit einer Zielzeit von (handgemessen) 32 Minuten (4:33er Schnitt) super zufrieden. (UPDATE: Mit eine offiziellen Zielzeit von 32:29 habe ich hier Gesamtplatz 16 von 154 Läufern belegt. Wobei scheinbar nicht alle Läufer/innen auf der offiziellen Liste zu finden sind, vermutlich also mehr als die 154…) Gute Einstufung wo die Reise beim Fischerfestlauf hingehen kann.

Mai:       205km (11 Einheiten -> 18,6km Ø, Running-Index: 60)

Im Juni steht nun bald der Melibokuslauf an, eine der wohl härtesten Herausforderungen für mich dieses Jahr 20km mit 450hm.